The Artist

 

Zitat von David Hume

Es ist in der Tat so, wie David Hume im obigen Zitat gesagt hat. Ich möchte nicht näher darauf eingehen, dennoch ist natürlich jedem selbst überlassen, was er- oder sie- als “schön” ansieht.

Der Vorteil, den ein Filmer im Gegensatz zum Fotografen hat, ist, dass der Film am Auge des Betrachters “vorüberzieht”, und zudem meist noch vertont ist. Der Zuschauer konzentriert sich also auf Handlung und Ton. Ist ein Fehler im Film, z.B. die Kamera spiegelt sich in einer dunklen Sonnenbrille, fällt das vielleicht garnicht richtig auf, der Fehler ist also eher klein und verzeihlich.

Bei einer Fotografie sieht die Welt komplett anders aus: Der Betrachter konzentriert sich voll und ganz auf das Foto. Er wird zumeist nicht vom Ton abgelenkt. Spiegelt sich jetzt die Kamera in besagter Sonnenbrille, so ist das gesamte Bild eher lustig, denn dem Betrachter wird das sofort auffallen. Der Fehler ist also unverzeihlich, es sei denn, er passierte absichtlich.

So muss ein Foto zumeist mit sehr viel mehr Perfektion entstehen- oder bearbeitet werden- denn der Betrachter hat auch alle Zeit der Welt, sich damit zu beschäftigen. Im Film geht die Handlung stetig weiter, da ist kaum Zeit, sich besonders auf eine einzige Szene z.B. zu konzentrieren.

Manchmal sind auch andere Leute auf meinen Bildern zu sehen. Besonders bei Veranstaltungen natürlich. Da ich aber bisher nicht die Zeit hatte, sämtliche Rechte einzuholen, damit ich diese Leute hier auch abbilden darf, nahm ich für diese Zwecke einfach mal ein Bild von mir selbst. Es entstand in einem Bierkeller in Rostock. Spontan und ungeschönt.